Herr Shhhh, der Nerd, seibernd.
Achtung, dicke Werbeunterbrechung…
Virus TI Polar - hier von irgendeinem Fuzzi auf der NAMM fotografiert. Erscheint in den nächsten Wochen für sehr teuer Geld.
Jetzt kommt nerdisches: Wer den Indigo kennt, wird sich wundern. Im rechten Bedienfeld bleibt alles beim alten: Zugriff auf die zwei Cutoffs und die dazugehörige Filter-Envelope, sowie die Gesamt-Hüllkurve. Im Mittelteil tut sich auch nicht viel neues (OSC, Sub-OSC, FM, etc.), sieht man mal von dem weissen (!!!) Display und den drei Value-Reglern ab. Links wird’s richtig spannend: Direktzugriff auf die Modmatrix, den Arpeggiator und die Effekte. Wenn ich da an die Klick- und Drehorgien des Indigo denke, die letztlich immer dazu geführt haben, daß ich von den Bandkollegen als Knöppedreher bezeichnet wurde, bzw. immer mehr gedrückt als gespielt habe, wird mir beim Anblick des Polar schon ein wenig anders.
Was man hier nicht sieht: USB-Anschluss hinten, um das Teil direkt in den Sequencer einzubinden. Keine Ahnung, wie das aussehen wird, aber allein schon der Versuch, endlich den 500 Jahre alten Midi-Standard abzusäbeln, zählt. Auch hinten: Ein großes Access-Logo, das pulsiert. Und zwar synchron zur im Arp eingestellten BPM-Zahl. Da fragt man sich zuerst, was das soll. Wenn man jedoch schon mal mit einem tauben Drummer gespielt hat - und die sind meistens taub - dann weiß man’s.
So, genug Werbeunterbrechung. Weiter mit der Tagesordnung…

