Ak(k)zeptieren?

In Anbetracht dieses Kommentars bezüglich meines Anti-Casting-Show-Eintrags möchte ich mal explizit die Frage in den Raum werfen, ob schlechter Musikgeschmack zwangsläufig zu einer Degeneration der sprachlichen Fähigkeiten führt, oder ob man im Umkehrschluß keine sprachlichen Fähigkeiten besitzt, wenn man jemanden wie Lukas Hilbert vergöttert (ich rede nich von mögen, ich rede von “vergöttern”!).

Ich möchte hier noch mal anmerken: Wer den Text, um den es da geht, aufmerksam gelesen und auch verstanden hat, wird festgestellt haben, daß ich prinzipiell nichts gegen Hilbert oder sonst wen habe, sondern lediglich die vermeintlichen Konzepte, Strategien und Absichten hinter diesen Shows ankreide. Und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Popkultur.

Anscheinend gibt es aber Millionen von klingeltongeschädigten Jungspunden, die ihre flammenden, leidenschaftlichen Kommentare auch Wochen später noch bei mir absondern, in der Annahme, hier hätte sich die die Anti-Hilbert-Front formiert. Und es liest sich immer so, als erwarte man eine Stellungnahme von mir, also will ich dieser Erwartungshaltung ausnahmsweise mal entgegen kommen, und anhand des heutigen Kommentars eines gewissen “Fan” Stellung zum Thema beziehen…

Fan schreibt:

Auch ich muss Lukas in Schutz nehmen:Ihr solltet euch eim Beispiel an ihm nehmen und nicht auf ihm rumhacken.Denner hat alle Höhen und Tiefen erlebt und ist jetzt wieder an der Spietze!

Ich weiß jetzt nicht genau, was an jemandem, der seinen Mops “Rolex” nennt und mal Songs mit Titeln wie “Meine Freundin hat neongrüne Schamhaare” (kein Witz!) geschrieben hat beispielhaft sein soll? Und das mit den Höhen und Tiefen: Naja, ich sach ma so, die hat Rex Gildo beispielsweise auch erlebt, aber muß ich mir den dann zum Vorbild nehmen?!?

Klar,hat er auch Fehler gemacht,aber bestimmt nicht mehr als ihr da draußen auch!

Bezieht sich das jetzt auf Kommafehler oder auf Musik?

LUKAS ist schließlich auch nur ein Mensch!!!Ich find ihn bewundernswert. Ihr habt kein Recht so auf ihm rumzuhacken,kommt ihr erstmal soweit,bevoreuch einen ablästert !

Hmmm, immer diese Pauschalisierungen. Stoiber ist auch nur ein Mensch, der weit gekommen ist. Darf ich deshalb jetzt nicht mehr über ihn ablästern?

Und um ehrlich zu sein, warum sollte Lukas sich nicht König nennen ?Werseine Cd kennt weiß das er ein witziger Mensch ist.Wennsich einer König nennendarf dann er!

Das ist Kokolores, wie man bei uns sagt. Walter Matthau hat mal gesagt, daß Wörter mit “k” witzig sind, aber Könige sind nicht witzig. Siehe Shakespeare, da war nie ein witziger König bei, das waren alles immer nur Meuchelmörder, Despoten und notgeile Säcke. Und Hilbert ist nichts dergleichen, demnach also auch kein König.

Akkzeptiert ihn doch einfach,ihr müsst ihn ja nicht vergöttern.

Ich akkzeptiere (merke auf: Wörter mit “k”! Haha!) ihn ja auch. Schon seit Wochen. Aber mit seinen Fans hab ich langsam meine ganz eigenen Probleme. Dafür verteufle ich ihn…

Und was sein Liebesleben angeht darf nicht jeder Mensch glücklich sein?Vergönnt es ihm doch,wenn er meint ,dass das seine GROßE Liebe ist.

Hat er denn wirklich gesagt, daß er Rolex so sehr liebt? Ich kann mich nicht erinnern…

Und zweitens,geht uns das überhaupt was an?Ich glaube nicht!Außerdem singt er gut und sieht super aus !

1. Wo war erstens? 2. Ich weiß ja nicht. Ich finde, er klingt wie ein kleines zickiges Mädchen, dessen Teddybär man angezündet hat. Aber Gehör ist ja auch subjektiv. Und beim Aussehen kann ich nicht mitreden, weil ich generell nur bei einem einzigen Mann sage, daß er gut aussieht, und das ist Jude Law - und ich sag das, obwohl ich definitiv nicht schwul bin.

Und wenn er euch immer noch nicht gefällt hätten wir da ja noch Rolex …

Heißt das, ich soll jetzt meinen Frust mit den Hilbert-Fans lieber an Rolex auslassen, oder heißt das, ich soll mir eine Rolex zulegen, um glücklich zu werden? Oder erwartest Du allen ernstes, daß ich einen kleinen, häßlichen Popogesicht-Hund anhimmle, der eine 1.50 große Quäkstimme mit gefärbten Haaren, Le Roi-Tatoo und Minderwertigkeitskomplex an der Leine führt?

Wer Lukas jetzt noch nicht mag tja,der hört bitte auf ihn so durch den Dreck zu ziehen und lässt ihn in Ruhe. Lukas hat nämlich genügend Fans die ihn und Rolex vergöttern.Caio

Liebe(r) Fan, ich frag mich jetzt allen ernstes, ob Du erwartest, daß ich nach dem Genuß dieses Fanals, welches Du regelrecht in mein Blog gerammt hast, auch nur einen einzigen guten Grund haben sollte, ihn jetzt lieber zu mögen? Ich denke neuerdings eher folgendes: Selbst wenn Hilbert jetzt anfangen sollte, perfekte, qualitativ hochwertige, von kommerziellen Absichten befreite, absolut brilliante, ehrliche Popsongs zu schreiben, gibt es immer noch einen guten Grund ihn nicht zu mögen. Den nenn ich jetzt jedoch nicht, denn der ergibt sich aus Deinen Zeilen…

Liebe Grüße, auch an Papa und Mama.

Herr Shhhh, aka die Pocke am Arsch der Popkultur.

Caio!?!


 
 
 

26 Kommentare zu “Ak(k)zeptieren?”

  1. waldar
    11. Februar 2005 um 20:46

    haha, das hat gesessen (hoffentlich).
    können ja auch nich richtig was für, die kids. morgen wieder oléolé beim herrn raab, da ist dann wieder alles gut & sie haben im anschluss das blog voll google-kunden, dann geht das wieder los. gehmses zu, der disclaimer ist nur wegen morgen…

  2. waldar.twoday.net
    11. Februar 2005 um 20:49

    shhheiss kids!

    der einzigste, den ich k

  3. Herr Shhhh
    11. Februar 2005 um 20:51

    Herr Waldar! Ich mach mir Sorgen wegen Morgen. Was wenn Hilbert für Bremen gewinnt? Bin ich dann Staatsfeind.

    Apropos gewinnen: Hier, Ted Leo, da freu ich mich drauf, da sind sie auch da, da trinken wir auf gute Musik! Machen Sie da eigentlich auch ein Interview mit dem? Kann ich da mit? Ich will da mit! Ich muß da mit! Ich vergöttere Ted Leo! Wer was gegen Ted Leo sacht, is doof und impotent, und ausserdem geht das keinen was an!

    Noch was am Rande: Les Mercredis-Release vorraussichtlich am 9.Mai. Nächste Woche hab ich die komplette Tracklist endlich mal fertig, da fehlt noch ein Mix, da würd ich Sie dann gerne auch mal vorher drüberhören lassen. Wenn ich denn mal fertig werde, hier wird ja auch immer ständig was geändert. Popbiz halt…

  4. waldar
    11. Februar 2005 um 20:56

    yeah baby. ich nicke einfach alles ab. interview muss ich mich noch kümmern, aber ja. sie wissen bescheid wegen samiam? wird was größer…
    und mercredis: gerne!

    zu dem hilbert:könnte gut hin.com mit dem sieg, man sieht ja wie fanatisch die fanbase is. da ist die prepaid-karte flott runtergesimsed.
    fataler fehler, so telefon-voting.

  5. waldar
    11. Februar 2005 um 20:58

    sie ham übrenz 1 umlaute-problem bei den trackbacks, oder liegt das an twoday? egal, ich geh gezz mal arbeiten…

  6. Herr Shhhh
    11. Februar 2005 um 21:05

    Ach Sie wieder hier spinning the wheel und so? Machense mal Werbung für Provinzpop, Sie da. Sie sind doch Multiplikator, oder wie das im Jargong heißt…

  7. Herr Shhhh
    11. Februar 2005 um 21:06

    Und wegen Raab: Kleeklingelton, haha! Aber was um himmelswillen ist samian? Muß ich googeln?

  8. Herr Shhhh
    11. Februar 2005 um 21:09

    Ach so, samiam, Sie meinen die Band? Ne, was ich da bis jetzt gehört hab, war mir zu sehr in Richtung Jimmy Eat World. Ich hab’s ja nur bedingt mit sowas, als alte Elektropocke. Oder sind die etwa Leo-Vorband?

  9. Kunar
    11. Februar 2005 um 23:21

    “In Anbetracht dieses Kommentars bezüglich meines Anti-Casting-Show-Eintrags möchte ich mal explizit die Frage in den Raum werfen, ob schlechter Musikgeschmack zwangsläufig zu einer Degeneration der sprachlichen Fähigkeiten führt, oder ob man im Umkehrschluß keine sprachlichen Fähigkeiten besitzt, wenn man jemanden wie Lukas Hilbert vergöttert (ich rede nich von mögen, ich rede von “vergöttern”!).”

    Warum immer gleich gleich Kausalität vermuten, wo Korrelation auftritt? Das eine muß nicht das andere verursachen. Manchmal steckt ein drittes Merkmal dahinter. Soll heißen: Ein Mangel an Gefühl für die feinen Dinge im Leben (also: Stumpfsinn) könnte sowohl für die Defizite im Bereich Rechtschreibung als auch Musikgeschmack verantwortlich sein.

    “Ich möchte hier noch mal anmerken: Wer den Text, um den es da geht, aufmerksam gelesen und auch verstanden hat, wird festgestellt haben, daß ich prinzipiell nichts gegen Hilbert oder sonst wen habe (…)”

    Das nützt deswegen nichts, weil solche Haßkommentare nicht in einem Zustand geschrieben werden, in dem der Autor Aufmerksamkeit oder Verstand besitzt. (Ob das vor und nach dem Verfassen solcher Kommentare der Fall ist, sei dahingestellt.) Als wenn sich Radikale jemals von Argumenten in ihren Aussagen und Handlungen hätten einschränken lassen!

    “in der Annahme, hier hätte sich die die Anti-Hilbert-Front formiert.”

    Diese Tragik kennt man ja aus zahlreichen Filmen: Der Anführer der Revolution stolpert völlig unvermittelt in seine Rolle und hat gar nicht vor, ein Volksheld zu werden. Doch die anderen (Behörden/unterdrücktes Volk) lassen in ihrem Drängen nicht nach und machen ihn letzten Endes dazu…

    Einfach nur köstlich! Je länger ich hier mitlese, desto mehr fühle ich mich gut unterhalten (und ab und an sogar geistig erbaut).

  10. Herr Shhhh
    12. Februar 2005 um 13:32

    Geistig erbaut? Hier!?! Sie meinten bestimmt “geistig verbaut”!

    Am Rande: Was sind das denn für kunterbunte Wortketten in Ihrem Livejournal? Ich tippe auf Portugal…

  11. Kunar
    12. Februar 2005 um 15:13

    “Sie meinten bestimmt “geistig verbaut”!”

    Unsinn, denn das würde ja voraussetzen, daß man etwas à la “allgemeines Niveau” hatte, was noch kaputtgemacht werden konnte. Ich versuche stattdessen meinen eigenen Kram zu machen und sage dann auch, wenn mir etwas gefällt.

    “Was sind das denn für kunterbunte Wortketten in Ihrem Livejournal? Ich tippe auf Portugal…”

    Die richtige Antwort, was das Land betrifft, wäre “Esperantujo” gewesen, denn die Sprache ist Esperanto. Aber da kommt man nur schwer drauf. Ist übrigens ein Blog rund um Musik.

    Am Rande: Ich bin übrigens über die Klee2-Rezension auf dieses Blog gestoßen und hängengeblieben. (Als Autor möchte man doch immer gerne wissen, auf welch obskuren Wegen die Leute zu einem gefunden habe…)

  12. Herr Shhhh
    12. Februar 2005 um 15:24

    Sie bloggen über Musik… auf Esperanto? Finden sich denn da genug Leser? Haben Sie da auch sowas wie einen Esperanto-Thesaurus, wenn sie beispielsweise mal kein passendes Wort finden? Muß man dann bei Ihnen auch auf Esperanto kommentieren?

    Sachen gibt’s…

  13. Kunar
    12. Februar 2005 um 16:09

    “Sie bloggen über Musik… auf Esperanto? Finden sich denn da genug Leser?”

    Ich bezeichne mein Werk i.a. nicht als Blog (blogo), sondern als Internet-Tagebuch (interreta taglibro). Die Intention war von Anfang an, im wesentlichen für mich selbst zu schreiben und diejenigen Gedanken, die einfach nicht auf meine Musikseiten passen, festzuhalten. Ab und zu kommen auch andere Themen (Filme, Fundsachen im Netz, Privatleben), aber jeder Eintrag enthält nach wie vor etwas über Musik.

    Es hat mich selbst überrascht, wie viele Leute mein Tagebuch lesen. Ich sammele relativ wenig Kommentare ein (ich spreche die Leser absichtlich fast nie direkt an), aber bekomme immer wieder von Leuten im Chat oder im Urlaub zu hören, daß sie mitlesen. Ich hätte nie gedacht, was für ein Mitteilungspotential (noch) im Internet liegt, _nachdem_ ich ja bereits eigene Seiten habe…

    “Haben Sie da auch sowas wie einen Esperanto-Thesaurus, wenn sie beispielsweise mal kein passendes Wort finden?”

    Ich benutze beim Schreiben fast nie ein Wörterbuch, weil ich Esperanto recht flüssig beherrsche. Ich bin übrigens Muttersprachler mit viel Sprachpraxis. Wenn ich mit Anfängern zu tun habe und die mal eine Frage zu sprachlichen Details haben, greife ich gerne auf die Internet-Grammatik von Bertilo Wennergren zurück. Es gibt auch ein Wörterbuch im Netz, aber es ist (noch) nicht so gut wie das “Plena Ilustrita Vortaro” (PIV2), das ich zu Hause habe und benutze, wenn ich Musik-Rezensionen für diverse Zeitschriften verfasse.

    “Muß man dann bei Ihnen auch auf Esperanto kommentieren?”

    Ganz im Gegenteil! Kommentare auf Deutsch sind willkommen. Deswegen habe ich mein Profil mehrsprachig gehalten und erwähne ganz unten auf meinen Musikseiten, welche Sprachen ich auf jeden Fall verstehen sollte.

  14. Kunar
    12. Februar 2005 um 16:09

    “Sie bloggen über Musik… auf Esperanto? Finden sich denn da genug Leser?”

    Ich bezeichne mein Werk i.a. nicht als Blog (blogo), sondern als Internet-Tagebuch (interreta taglibro). Die Intention war von Anfang an, im wesentlichen für mich selbst zu schreiben und diejenigen Gedanken, die einfach nicht auf meine Musikseiten passen, festzuhalten. Ab und zu kommen auch andere Themen (Filme, Fundsachen im Netz, Privatleben), aber jeder Eintrag enthält nach wie vor etwas über Musik.

    Es hat mich selbst überrascht, wie viele Leute mein Tagebuch lesen. Ich sammele relativ wenig Kommentare ein (ich spreche die Leser absichtlich fast nie direkt an), aber bekomme immer wieder von Leuten im Chat oder im Urlaub zu hören, daß sie mitlesen. Ich hätte nie gedacht, was für ein Mitteilungspotential (noch) im Internet liegt, _nachdem_ ich ja bereits eigene Seiten habe…

    “Haben Sie da auch sowas wie einen Esperanto-Thesaurus, wenn sie beispielsweise mal kein passendes Wort finden?”

    Ich benutze beim Schreiben fast nie ein Wörterbuch, weil ich Esperanto recht flüssig beherrsche. Ich bin übrigens Muttersprachler mit viel Sprachpraxis. Wenn ich mit Anfängern zu tun habe und die mal eine Frage zu sprachlichen Details haben, greife ich gerne auf die Internet-Grammatik von Bertilo Wennergren zurück. Es gibt auch ein Wörterbuch im Netz, aber es ist (noch) nicht so gut wie das “Plena Ilustrita Vortaro” (PIV2), das ich zu Hause habe und benutze, wenn ich Musik-Rezensionen für diverse Zeitschriften verfasse.

    “Muß man dann bei Ihnen auch auf Esperanto kommentieren?”

    Ganz im Gegenteil! Kommentare auf Deutsch sind willkommen. Deswegen habe ich mein Profil mehrsprachig gehalten und erwähne ganz unten auf meinen Musikseiten, welche Sprachen ich auf jeden Fall verstehen sollte.

  15. popnutten
    12. Februar 2005 um 22:24

    Herr Shhhh vs. Hilvert-Fans

    Herr Shhhh streitet sich mit Lukas Hilbert Fans: Eins, Zwei und Drei. Inklusive - durch die Erregung hervorgerufene? - Rechtsschreibeschwächen!

  16. missi
    13. Februar 2005 um 11:28

    Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne!
    Gefüllte Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenschips! Greifen sie zu, solange sie noch heiß sind.
    Hier gibt es die feinen gesalzenen Lerchenzungen, Zaunköniglebern…

  17. spassbremse
    13. Februar 2005 um 15:04

    hallo herr shhhh…

    ich habe mich hierhin verirrt. und jetzt hänge ich wie eine fliege in ihrem spinnennetz. der popstars-artikel war schuld.

    gestern zappe ich durchs fernsehen und bleibe im bundes-contest-dingenskirchen hängen und erkenne ihn sofort: lukas hilbert. ich habe ihn nie vorher gesehen noch gehört (weder von noch über ihn). wie heißt es heutzutage so schön: ich schwöre.

    und das schlimmste: ich entwickle so etwas wie… ach…

    “Lukas trifft nachfolgend auf Carsten Pape, der ihm nicht nur hilft, sein Hirn auszuschalten, sondern auch, sich auf wahre Werte zu konzentrieren.”

    es besteht also noch hoffnung. man muß nur den schalter finden.

    “Dem Begriff eines Stars muss wieder Talent, Glamour, Sex und Gnade verliehen werden.”

    ein star ist er schon. den rest wird man ja schon verleihen. seid gnädig.

    das nächste mal weisen sie bitte bei ihren artikeln auf die nebenwirkungen hin. gut, man wird nicht dazu gezwungen bei fremden leuten zu lesen. aber trotzdem. wären wir in amerika würde ich sie auf einige trillionen verklagen.

    ich muß zurück in den keller. guten tag.

  18. Herr Shhhh
    13. Februar 2005 um 15:08

    Herr/Frau Spassbremse (geiler name, übrigens!),

    Hilbert hat gestern einen verdammt grossen Satz gesagt, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht:

    “Wenn man nicht polarisiert, dann ist man ein Stück Scheisse!”

    Wenn ich das jetzt auf mein kleines Problem mit den Hilbert-Fans ummünze, hab ich ja noch mal gerade so Glück gehabt. Und Apropos verklagen: Wir sind in Amerika, zumindest steht der blindcow-Server da. Also, wenn Sie noch klagen wollen, machen se mal! Wir können uns das Schmerzensgeld ja dann teilen, oder so…

    Äh, was!?!

  19. spassbremse
    13. Februar 2005 um 17:07

    ich bin eher ein cyborg. wenn sie aber die notwendigkeit sehen mich anzusprchen, würde ich mich über “herr spassbremse” freuen.

    ich glaube sie haben ein schlechtes gewissen oder sie überinterpretieren ein wenig (über und inter in einem wort. ob das so geht?), sonst würden sie soetwas wie “verdammt großer satz” nicht sagen.

    ich befürchte es geht mehr um die polarisierung an sich. die bringt nämlich quote. und quote ist gut. keine quote ist schlecht. polarisierung über inhalte ist bestimmt nicht gemeint, dafür müßte ja inhalt da sein.

    und das mit den hilbert-fans. das ist nur ein irrtum. es begegneten sich hier zwei “universen”, die sich sonst nicht begegnen. wie soewtas geschehen konnte, sollte vielleicht noch untersucht werden.

    ha… sie meinten das ganze ironisch. ja? ja, ja… sie meinten es ironisch. sie müssen es ironisch gemeint haben. seitdem meine ironie-schaltkreise druchgebrannt sind, habe ich so meine probleme.

    guten abend.

  20. Herr Shhhh
    13. Februar 2005 um 18:24

    Sagen wir mal so, ich fand nicht unbedingt das Wort “polarisieren” so verdammt groß, sondern eher den Rest. Vielmehr, daß die Feststellung ja auch nicht immer stimmt.

  21. catch22
    14. Februar 2005 um 12:45

    Ich spreche hier mal noch was strafrechtlich verfolgenswertes aus:

    “FACKELT DEN MOPS AB”

  22. waldar
    14. Februar 2005 um 12:50

    ich denke mal die ca. 10.000 buh-rufenden münder während des hilbert-auftritts während dem bundesvisions-ding am samstag unterstreichen obiges posting in gewisser weise…

  23. Heimlich
    20. Februar 2005 um 15:39

    Kann ich gut nachvollziehen. Siehe die Kommentare hier:

    http://www.heimlichmanoever.de/dmusik/?p=191

  24. benjamin
    23. März 2005 um 01:27

    köstlicher Beitrag. Ohne jetzt Schleichwerbung zu machen (du kannst es ja rauseditieren), aber das passt grad so gut *g*: http://www.cool-benjamin.com/casting/

  25. Caterpillar Inc Director Field Service
    29. November 2006 um 13:52

    Caterpillar Inc Director Field Service

  26. trpp1
    15. Dezember 2006 um 00:56

    Array

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