Und dann war da die Sache mit dem Videodreh am letzten Donnerstag, wo wir drei Herren mit Instrument und Mikro zuerst bei Abenddämmerung zum Playback auf einem Acker rumhoppsten, dann das Set in die sozialen Randzonen dieser Stadt verlegten, wo wir von jungen Menschen nach Sinn und Zweck der Aktion gefragt wurden (”Iss den fur MTIWI odar was?”), und am Schluß im lokalen Jazzjamsessionschuppen das Finale drehten, wo sich ein Meer aus dummen Gesichtern mal wieder fragte, warum wir keinen Drummer haben, und wieso wir eigentlich keine Coversongs wie beispielsweise “Summertime” drauf haben. Schön, daß der Song zum Video mit der Textzeile “Na dann herzlichen Dank / Ihr macht mich krank / mal im ernst ihr tut mir leid…” endet. Da hat man wenigstens noch ein inneres Grinsen, auch wenn man äusserlich schon längst aufgegeben hat.
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Aufregung mit Hunger verwechselt.
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Joe Strummer wiederentdeckt. I’ve got Rock’n'Roll in my soul. Und das ich, als ausgewiesener Elektronikbastard.
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Desperate Housewives: Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, als habe man versucht, Sex and the city mit Six feet under zu mischen. Ich mein, hallo, es geht um eine Verstorbene, die ein paar ratlose, mit ihren Beziehungsleben völlig überforderte Freundinnen hinterlässt, und das alles aus dem Jenseits kommentiert. Conclusio: Amerikanische TV-Erfolgsformate sind auch nichts anderes als Popmusik. Klauen sie bitte das Erfolgsrezept.
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Was mich wiederum auf den perversen Gedanken bringt: Was würde eigentlich passieren, wenn man antville und twoday zusammenpackt? Mir schweben da Headlines a la “Wie ich gezz ma 1 Sex mit 2 gehappt hab, obwohl einklich nich.”
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Gestern Abend beim Wäschefalten dann doch noch den Blick in den Pro7-Superfilmfilmfilmblockbusterknüller LOST gewagt. Der Pilot (also jetzt im Sinne von Pilotfilm, nicht im Sinne von: der Typ am Steuerknüppel, der alles versemmelt hat!) war solala. Aber endlich Vermutung bestätigt zu sehen, daß der eine von diesen überdrehten Neben-Hobbits tatsächlich Heroinabhängig ist, und daß die das im Herrn Der Ringe nur nicht zeigen durften, das war so richtig schön.
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Ich gestehe: Die neue Helden-Platte gefällt mir schön. Herr Grötzbach, bitte schlagen Sie mich nicht.
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Ich gestehe auch: Ich hätte gerne ein paar Hochwasserhosen a la Johnny Knoxville. Und die Lache. Wenn ich Lache, klingt das immer so, als würde man ein Kaninchen erwürgen. Wenn Johnny Knoxville lacht, klingt das mehr nach erwürgtem Rammler. Hysterisch, aber männlich.
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Liest hier einklich irnzjemand mit, der Ahnung von Booking hat, oder in einer Bookingagentur arbeitet? Bitte eine E-Mail an mich, es gibt was zu gewinnen. Haha.