Monatsarchiv für Juni 2005
Ein offener Brief an den chemischen Prozess in meinem Körper, der durch übermässigem Verzehr von fleischlichem Grillgut und schlechttemperiertem Bier in den späten Nachtstunden eingeleitet wird.
Lieber chemische Prozess in meinem Körper, der durch übermässigem Verzehr von fleischlichem Grillgut und schlechttemperiertem Bier in den späten Nachtstunden eingeleitet wird,
ich find Dich zum kotzen. Das meine ich ernst. Ich kann trinken wie ein Specht und rauchen wie ein Schlot, und es ist nichts von Dir zu spüren. Aber wenn ich als bekennender Carnivore dann wegen dringender Überstunden in einer absoluten Stressituation völlig ausgehungert auf die Kombination von frisch zubereitetem Grillgut und warmem Bier zurückgreifen muß, tauchst Du nachts auf, und raubst mir den Schlaf. So wie gestern. Ja, ich gebe ja zu, daß es nicht gerade vernünftig von mir ist, in knapp 14 Stunden Arbeitszeit nur eine Birne, ein bisschen Knäckebrot mit Käse, eine Nuss-Frucht-Mischung und ein paar Kekse zu mir zu nehmen. Und ja, dann um 22 Uhr beim im Garten grillenden Kollegen einen prall gefüllten Teller mit Grillwaren (Wurst und Huhn) abzugreifen, das ganze relativ hastig runterzuschlingen und mit 2 oder 3, oder vielleicht auch 4 Bieren wegzuspülen ist natürlich auch nicht gerade die feine Art mit seinem Körper umzugehen. Aber ich bin der festen Überzeugung, daß ich das darf, wenn ich den ganzen Tag auf einen Monitor starre, und mich um Jobs kümmern muß, die ich vor ein paar Jahren nichtmal mit der Kneifzange angefasst hätte. Wie sang man damals so schön: Ein bisschen Spaß muß sein! Aber Deine blosse Existenz ist kein Spaß: nicht nur, daß ich mich heute wie ein drei mal gemangelter Biber auf Valium fühle, nein, ich hatte auch noch eine wirklich ekelerregende Nacht, die ich allein Dir zu verdanken habe. Die Sache mit dem Albtraum, in dem meine Eltern an einem Pokertisch sitzend mit Wolfgang Clement erst um meine Seele, und dann um mein Musikequipment zocken, und beide Partien haushoch verlieren, während dessen ich quasi mit dem Kopf aus der Tischplatte ragend einfach nur anteilnahmslos zuschauen darf, nehme ich Dir wirklich übel. Daß ich allein deshalb heute früh 2 mal aus dem Bett fiel, als mein Vater im Traum aus Wut über die Niederlage den Tisch umtrat, auch!
Allein deshalb möchte ich folgendes loswerden: Du bist ein mieser, übler, stinkender Zeitgenosse, und ich kann Dich überhaupt nicht leiden, Du Drecksau. Laß Dich hier ja nicht wieder blicken, sonst bewerfe ich Dich mit glühende Kohlen und Bohre Dir mit einem rostigen Nagel Löcher ins Knie, Du alte Scheißschnappe!
Liebe Grüße,
Herr Shhhh.
p.s. Bis nachher!
14 Hohle Phrasen,…
…die für gewöhnlich eine ungeahnte Dimension des Schmerzes nach sich ziehen:
“Vorsicht, heiß!”
“Ach, der will nur spielen!”
“Das tut mir wesentlich mehr weh, als Ihnen!”
“Pass auf wo Du hintrittst!”
“Scharf? Wo?”
“Autsch, mein Zeh!”
“Lass mal, ich kann das alleine tragen!”
“Wieso Grillanzüder, Spiritus geht doch auch!”
“Ich war früher auch Skater!”
“Die Wassertemperatur in meiner Dusche ist schwer einzustellen!”
“Ist nur ein kleiner Piekser!”
“Lass uns Freunde bleiben!”
“Die Strasse ist frei!”
“Ach komm, nur ein kleiner Schaufensterbummel…”
Trashkurs.

DTH vs. Nine Inch Nails.
Stoff, aus dem Bandfehden gemacht werden.
via www.nin.com
hitze macht doof - später freitag morgen edition
Wenn man einen knackigen, grünen Apfel lächelnd ist, verbraucht man mehr Kalorien, als wenn man ihn schlechtgelaunt wieder auskotzt.
Superhelden kaufen ihre Superheldensachen bei Brooklyn Superhero Supply Co.
Zwischen Leber und Milz geht auch Kölsch.
Haie kriegen keinen Krebs.
Der Mensch ist die einzige Spezies, die physische Liebe gegen Bezahlung anbietet.
Was die Referrer wirklich gefragt hätten…
…wenn Google nicht erfunden worden wäre:
Lieber Herr Shhhh,
ich habe kürzlich im Internet gelesen, daß es früher gar kein Internet gab. Stattdessen hat man Blogeinträge auf Papier gedruckt, und als “Frauenzeitschriften” verkauft. Ich habe daraufhin bei Wikipedia nachgeschaut, was Papier ist, aber nichts wirklich informatives gefunden. Meine Frage an Dich: Was kann man alles mit Papier machen?
Hildegard G., Köln-Vingst, via Briefpost
Liebe Hildegard,
man kann mit Papier ganz schön wilde Sachen machen. Geldscheine drucken, Urkunden fälschen und Abschiedsbriefe schreiben sind beispielsweise Dinge, die ich Dir für den Einstieg empfehlen würde. Du könntest alternativ auch ds Internet ausdrucken. Das ist eine ziemlich praktische Angelegenheit, denn im gegensatz zum Internet kannst Du Papier überall mit hinnehmen. Und stell Dir mal vor, wie cool das ist, wenn Du dann im Lieblingscafe sitzt, und dort durch Deine Lieblingsblogs blättern kannst. Papier ist die Zukunft!
—
Lieber Herr Shhhh,
neulich habe ich meine Lebensversichrung gekündigt, um mir eine Rockband kaufen zu können. Ich wusste zuerst nicht, welche ich nehmen sollte, habe mich dann aber am Schluss für ac/dc entschieden, weil die als Auslaufmodell im Angebot waren. Die Truppe lebt jetzt mittlerweile mit mir gemeinsam in meinem 12qm WG-Zimmer, wir teilen Bett, Kühlschrank, Duschgel und Freundin, und eigentlich ist auch alles Ok, bis auf eine Ausnahme: da ist ein Typ bei, der Gitarre spielt, und seine Wäsche immer so heißt wäscht, daß sie einläuft. Er heißt Angus, kann kein Deutsch, und benimmt sich schlecht! Zum Beispiel hat er gerade gestern erst meinen Hamster gefressen und meiner Freundin unanständige Sachen wie “Bullenklöte” zugerufen! Meine Frage: Wenn ich ihn jetzt wegen seines schlechten Benehmens rausschmeisse, lösen sich dann ac/dc auf? Und ist da noch Garantie drauf, falls ich die dann umtauschen möchte?
Björn Björk, Jena-Lobbeda, via Fahrradkurier
Lieber Björn,
auf Deine Frage weiß ich keine Antwort, aber wo ich gerade “Kühlschrank” lese: Liegt es vielleicht daran, daß Deine Freundin zu dick ist?
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Lieber Herr Shhhh,
meine Eltern haben mir zum Geburtstag einen Dackel geschenkt. Ich war enttäuscht und habe bitterlich geweint, da ich eigentlich eine Katze haben wollte. Aus Zorn und Enttäuschung nenne ich das drahtborstige Drecksvieh seither einfach “Penis”. Irgendwie habe ich mich in den letzten Wochen dann doch mit meinem Penis abfinden können. Ich hab ziemlich oft mit ihm gespielt, und hab ihn auch jeden Tag zum pinkeln rausgenommen. Man kann also sagen, daß sich da eine Beziehung zwischen mir und dem Penis aufgebaut hat. Neuerdings hat mein Penis jedoch ganz komische Anwandlungen. Er will nicht mehr spielen, hängt stattdessen nur noch in der Ecke rum, sobald ich mich um ihn kümmern will. Was mich noch mehr irritiert: Sobald meine blöde Schwester auftaucht, freut sich Penis wie wild, und will dann mit ihr spielen. Woran kann das liegen, daß mein Penis mich ignoriert? Habe ich irgend etwas falsch gemacht?
Frieder Görgens, Mudersbach, via SMS
Lieber Frieder,
Ich denke, was Du gerade erlebst, ist eine akute Form von Penis-Neid. Und das interessiert ehrlich gesagt keinen Schwanz.
Aus dem Tagebuch eines Rehbocks.
Und zwar dem da seins.
Montag
Ich bin seit heute Nachmittag sowas von dicht, das geht auf keine Kuhhaut! Gerda, meine liebste Ricke, hatte mir eben noch eine leckere Futterstelle gezeigt, und ab da flogen dann die Federn aus der Kiste. Gut, vielleicht hätte ich meine Hufen von diesen komischen Pilzen lassen sollen. Aber Gerda meinte, die würden hammermässig reinknallen. Und jetzt fahre ich hier einen Trip nach dem anderen. Irgendwie gar nicht mal so übel. Hab dann gerade eben noch Streß mit Ludwig dem Keiler bekommen, weil ich ihn dumme Sau genannt hab. Aber auf Droge sehen nun mal alle Schweine gleich aus.
Dienstag
Verkatert aufgewacht, erstmal an den Waldrand gedackelt und bei diesen komischen Öko-Typen aus der Siedlung das ganze Dope weggefressen. Jetzt geht’s mir wesentlich besser. Nachmittags dann überlegt, ob ich mit Gernot noch mal einen Ausflug zur Autobahn mache. Der Unfall, den wir da letztens provoziert haben, war schon ziemlich klasse. Aber Gernot wollte nicht, hatte wohl zu viel Schiss. Vielleicht sollte ich mal alleine einen Ausflug machen, oder gleich Urlaub - die ganzen Niederwild-Spiesser gehen mir mittlerweile sowieso nur noch auf die Nüsse, da kann ich vielleicht auch mal gucken, was in der Stadt so abgeht. Zumal die Drogen da auch wesentlich besser sind als diese Scheißpilze hier im Wald.
Mittwoch
Heute ganz früh losgezogen, damit meine Ricke nix mitbekommt. Hab auf halber Strecke an der alten Grillhütte eine Kiste Oettinger gefunden. Erstmal leergemacht, danach war zumindest das Zittern weg. Nachmittags dann das erste mal bis zum Stadtrand gelaufen, dort über den kleinen Fluß gehüpft. Bin dann in einem Garten gelandet, wo so ein Idiot anscheinend Kunst mit Rehen macht, und das ganze “Rehinkarnation” nennt. Ziemlich abgefahrenes Zeug, ich glaub, der ist auch auf Drogen. Der kam dann gleich rausgerannt, und hat Fotos von mir gemacht, und irgendwas mit Gott gefaselt. Ich hab dann einen auf Model gemacht, mich ein bisschen in der Sonne geräkelt. Hat mächtig Eindruck geschunden. Später dann, bei Nachteinbruch, hab ich noch ein paar Landstreichern den Dornkaat weggesoffen, das haben die gar nicht gerafft. Der eine faselte nur was von wegen “Ich glaub ich trink zu viel. Sieht Du den Bock auch?”. Menschen sind ja so doof. Ich bleib hier erstmal für länger. Scheint ein amüsanter Urlaub zu werden.
Donnerstag
Ich glaube, das war kein Dornkaat, sondern irgendwas härteres. Ich hab nämlich die Orientierung verloren. Bin erstmal den ganzen Tag liegen geblieben, hab mich dann Nachmittags in so einem komischen Kleingarten verlaufen, wo ein Grill stand. Hatte zuerst gehofft, daß da auch was mit Bier geht, weil die Typen vom angrenzenden Büro schon ziemlichversoffen aussahen, aber war wohl nix. Irgendwie vermisse ich die Pilze aus’m Wald. Abends dann nochmal bei dem Künstlertypen vorbeigeschaut, und ihm vor die Tür gepinkelt. Wahrscheinlich denkt der jetzt, daß sei göttliche Fügung. Vielleicht verstecke ich mich im Müllcontainer vor seiner Haustür, mal schauen, ob die Pumpe von dem Alten so einen Schrecken abkann.
Freitag
Hab in der Mülltonne gepennt. Der Typ hat dann tatsächlich die Klappe aufgemacht, und ich dann so “Buh!”, und anstatt daß der Typ umfällt, zieht der doch glatt sein Handy, und ruft bei der Lokalpresse an. Bin dann sofort abgehauen, wieder zu diesen komischen Alkis mit dem Großraumbüro. Die hatten diesen Grill immer noch draussen stehen, da gab’s aber nix zu essen. Langsam geht bei mir der Entzug los. Hab dann aber zum Glück eine Dose Sprühkleber in der Nähe des Grills gefunden, und mir das ganze Zeug erstmal reingezogen. Danach waren zumindest die Kopfschmerzen weg. Hab mich dann zum sonnen in den anliegenden Garten der Caritas gelegt. Irgendwann war’s jedoch nur noch Stress: So komische Öko-Vollhorste vom Tierheim tauchten auf, und wollten Fangen spielen. Aber bevor die mich kriegen, erschiess ich mich lieber selbst - ich hab nämlich gelesen, daß es bei denen nur vegetarischen Mist zu fressen gibt, und da mach ich garantiert nicht mit. Was für ein verkackter Urlaub: Kein Sex, nur schlechte Drogen, und dann auch noch sowas.
Samstag
Ich hab die Tierheimfuzzis erfolgreich ausgetrickst: Bin in den Garten von diesem bekloppten Künstler gesprungen, und hab mich dort tot gestellt. Der Typ bekam daraufhin endlich den erwünschten Schreck und hat dann angefangen, mit der Schrotflinte auf die Tierheimfuzzis loszugehen, weil der denen die Schuld dafür gibt, daß ich “von Gott gesandter Bock” jetzt nicht mehr bin. Das war vielleicht ein Spaß. Nachmittags dann einen kleinen Ausfluf Richtung Stadtkrankenhaus gemacht, und dort einen alten Müllbehälter mit abgelaufenen Medikamenten gefunden. Knallte zuerst ganz gut, hab ich aber erst gemerkt, als ich mich an eine Bushaltestelle gestellt habe, weil ich mit der Linie 7 zurück in den Wald wollte. Die Aktion war wohl nicht so cool: Drei Unfälle mit Totalschaden. Bin dann schnell weg, zurück zu diesem Großraumbürogarten, und hab da in den Grill gekotzt. Vielleicht sollte ich wieder nach Hause - das schockt hier nicht mehr so, und morgen is ja auch Skatabend.
Sonntag
Auf dem Rückweg nach Hause noch mal bei den Ökohippies vorbei, und da noch was von dem Dope gefressen. Herrlich, endlich wieder richtiges Gras. Unterwegs ein Eichhörnchen getroffen, das mir erzählt hat, daß die Siegener Lokalpresse völlig durchdrehen würde, weil ein Rehbock in der Innenstadt aufgetaucht wäre. Kann mich nicht dran erinnern, einen gesehen zu haben. Is aber auch egal. Später dann noch ein paar Pilze reingeknallt und mit Gerda eine Nummer geschoben, war ziemlich langweilig, aber besser als nix. Skatabend war auch dröge, die Jungs sind halt eben alles Spiesser. Nieder mit dem Niederwild! Vielleicht sollte ich überlegen, in die Stadt umzusiedeln….
Neuerdings…
…wache ich Morgens auf, und denke mir “Na dann gute Nacht!”
…würde ich gerne auch mal sowas wie “‘%&%$#!” und “‘&§!%&!” zu jemandem sagen.
…neige ich dazu, zu vergessen, was ich vergessen habe.
…fühle ich mich wie der Roadrunner. Ohne Koyote.
Aus dem Tagebuch des Kollegen im Nebenbüro.
Montag
7 Uhr Rechner eingeschaltet. Komischen Bildschirm mit Apfel drauf gesehen. Drei mal gegen der Rechner gehauen, bisschen gewartet, danach war wieder alles Ok.
Dienstag
Aus Frust, weil der Rechner jetzt jedes mal beim Einschalten dieses Apfelbild bringt, gleich um 7.15 Uhr Hunger bekommen - wie immer bei Stress. Mit Experimetalküche angefangen. Pestoreste von K. passen gut zu Ananas.
Mittwoch
Immer noch dieser Apfel. Aus Verzweiflung am Server den Stecker gezogen, danach war wieder alles wie vorher. Jetzt aber keinen Zugriff mehr auf den Server. Seit wann brauchen die Dinger Strom!?
Donnerstag
Rasende Kopfschmerzen, der Apfelbildschirm ist immer noch da. Mich an einen anderen Rechner gesetzt. Da scheint alles Ok zu sein. Vielleicht hat das was mit dem Hochfahren zu tun? Nachmittags lecker Erdbeercroissant mit Leberpastete. Danach noch Lust auf Hühnersuppe gehabt, aber der Wasserkocher funktioniert anscheinend nicht mit großen Stücken.
Freitag
M. gefragt, ob der Apfel was mit dem Einschalten des Rechners zu tun hat. Freche Antwort bekommen, irgendwas mit “Oh mein Gott!”. Hat wohl tatsächlich was damit zu tun. Ein Problem weniger. Stattdessen streikt der neue A3-Drucker. Die Ausdrucke sind immer auf der Rückseite des Papiers. Hab das Papier dann umgedreht, hat aber auch nix gebracht. Vielleicht liegt’s am Server.
Samstag
Der Drucker spinnt immer noch. Hab auf Verdacht den Ordner “System” auf meinem Rechner gelöscht. Hat aber auch nix gebracht. Jetzt spinnt der Rechner. Vielleicht einen neuen Drucker kaufen? Zum Abendessen Honigmelone mit Merrettich.
Sonntag
Mit Sodbrennen und Kopfschmerzen aufgewacht. M. angerufen, und gefragt, was mit meinem Rechner los sei. Er kam vorbei, und war wieder frech, schon wieder was mit “Oh mein Gott!”. System neu installiert. Jetzt scheint alles zu laufen. Das mit dem Drucker erwähne ich besser nicht.
Montag
7 Uhr Rechner eingeschaltet. Komischen Bildschirm mit Apfel drauf gesehen…
Kein guter Ton.
Ich weiß, das ist kein guter Ton, und einklich müsste das bei den Kollegen von trungen&genau stehen, aber ich muß das hier trotzdem mal loswerden, weil ich’s heute Abend einfach nicht anders loswerden konnte: Du kannst mich mal kreuzweise, echt gezzz…
p.s. Sorry für den brennenden Mülleimer.

