Spuren von Sex.

Die da heute Abend noch in der Provinz, dafür dann morgen Abend in Leipzigs Moritzbastei ab 21 Uhr oder so.

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Die Headline dieses Eintrags hat Bildzeitungsniveau. Das kommt nicht von irnzwoher, denn die letzten Tage waren sowas von Bildzeitung, daß ich mich am liebsten selbst wegschmeissen würde. Und nein, ich meine damit nicht an Verkehrschildern hängende Einkaufswagen oder falschrum in die Tasche gesteckte, offene Bierflaschen, sondern schlicht und ergreifend ominöse Erlebnisse wie die Sache mit dem 15jährigen Jugendlichen, der beim Coverbandhappening gleich von drei Polizisten über den Platz geschliffen wurde, obwohl er nicht derjenige war, der den Feuerwerkskörper gezündet hat. Riot in the dorf…

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Man müsste mehr Zeit haben. Man müsste übriggebliebene Zeit einfach in eine Tasche stecken, und nach Bedarf rausholen können. Man müsste wiederum den Dingen, die einem die Zeit stehlen, nach belieben und bedarf in die Fresse hauen können. Das wäre schön.

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Eine um 2 Uhr Nachts eintrudelnde Kunden-E-Mail, in der ich gefragt werde, ob ich heute um 10 Uhr Zeit hätte, ist ein untrügliches Indiz dafür, daß manche Menschen ein noch schlechteres Zeitmanagement haben, als ich. Und meins ist schon ungefähr so ausgeprägt wie das eines Pudels.

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Wenn man mal nichts weiß, sollte man trinken.

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Konzepte die ich nie verstehen werde: Jähzorn, Becks mit Limettengeschmack, Coverbands

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Nachdem Herr Waldar kürzlich auf den genialen Plattentitel “Blitzkrieg Pop” hinwies, fiel mir auf, daß es auch Songtitel gibt, die man besser nicht kombinieren sollte: Smells like a virgin.


 
 
 

8 Kommentare zu “Spuren von Sex.”

  1. kayjay
    8. Juli 2005 um 11:13

    4 € ?
    gehts denn nicht noch billiger?

  2. Malte Diedrich
    8. Juli 2005 um 12:54

    Becks mit Limettengeschmack ist was Feines für die Alstertrinker (was anderes ist das nämlich nicht), da die meisten Läden nicht mehr in der Lage sind, ein richtiges Alster zu mischen (die nehmen dann alles mögliche, vor allem Sprite zum mischen, aber keinen Zitronensprudel). Nun kann man ja zu Alster auch geteilter Meinung sein…

  3. caro
    8. Juli 2005 um 13:22

    also nee, malte, das fiese becks mit limette ist alles, aber kein veritabler alsterersatz. schmeckt nach nichts. und ist grün. geht nicht.
    wenn schon fertigen alsterersatz, dann radlerzäpfle. oder veltins plus lemon.

  4. MC Winkel
    8. Juli 2005 um 13:54

    … weiss nicht, mir missfallen diese ganzen Mildbier Buntbier Veltinplushassenichesehn-Getränke. Aber das Konzept verstehe ich: Tanten. Was sollen die sich reinlöten, seit die Alkopops so teuer geworden/gar nicht mehr da sind.

    Jähzorn: Angeboren. Partiell auch in mir. Fragen Sie die alte Festplatte meines Notebooks, und meinen alten Dienstrechner…

    Coverbands: (Best) of both worlds. Bucht man für Hochzeiten und so. Was soll man denn machen, wenn man meint, musikalisch zu sein aber keine eigenen Ideen hat. Bohlen und Farian sind schließlich noch schlimmer als Coverbands.

  5. caro
    8. Juli 2005 um 15:20

    ‘tanten’: eben, herr winkel. eben. wobei ich hier noch mal zur eigenen ehrrettung festhalten möchte, dass ich durchaus ungepanschtes bier trinke.

  6. Lu
    8. Juli 2005 um 15:21

    ich trink alles.

  7. caro
    9. Juli 2005 um 07:22

    ich schlepp dir bei bedarf gern ein paar radlerzäpfle in den rothaus-unterversorgten norden, bei der nächsten reise. und yeah, ich find das veltins zeug auch schlimm, moralisch gesehen. aber da ist diese grapefruitnote…

  8. Malte Diedrich
    9. Juli 2005 um 19:42

    Also darauf komm ich doch gerne zurück, sagen sie Bescheid. In der WG ist für Gäste immer noch ein freies Bett zu finden.

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