Monatsarchiv für Juli 2005

 
 

Und ich…

fühle mich heute so nach Übersommerwiesenhoppeln und Frischgepflücktegänseblümchen-
durchdieluftwerfen und Sanftgegenmeinenunterarmpustenumzusehenwiesichdie-
unterarmhäärchenlangsamaufrichtenwegendergänsehaut und ganz besonders
fühle ich mich nach Ichmöchteinneongrünersprühfarbe’ihrhabtallegefickt!’-
in2metergroßenletternandiehauswandsprühen.

-

denke, daß diese Stadt hier eine ganz eigene Gesellschaftsphysik hat, die der 6-degrees-of-Theorie verdammt ähnelt: Unter’m Strich kennt man sich hier jedoch schon über 2 Ecken, was die Sache mit dem Smalltalk und den Lästereien verdammt einfach aber irgendwie auch verdammt halsbrecherisch macht.

-

bemerke, daß Bloggistan eine ähnliche Gesellschaftsphysik wie bereits erwähntes Nordrhein-Westfälisches Provinznest besitzt. Nur mit dem Unterschied, daß man hier anscheinend niemanden wirklich kennen muß, um zu wissen, worüber man lästert spricht.

-

höre “And if a ten-ton truck kills the both of us, to die by your side, well, the pleasure, the privilege is mine”.

-

entwickle eine Abneigung gegen “Hi, it’s Julie!”-Spam-Mails.

-

frage mich, wie ich mich als Düsseldorfer so gewissenlos mit Kölsch besaufen konnte.

-

frage mich dann, wieso ich mich eigentlich immer noch über dieses völlig alberne Ddorf/Köln-Klischee aufrege.

Zu heiß zum masturbieren.

Nein, ernsthaft, mein Gehirn hat sich in den letzten Wochen in Anbetracht der Großraumbüro-Innenraumtemperaturen von schriftlicher Kommunikation gänzlich verabschiedet. Jeder einzelne, im Vorfeld überlegte, und dann geschriebene Satz kommt mir vor wie ein Martyrium. Also muß ich mich jetzt zwingen, wenigstens einen Hauch diametralen Bockmists von mir zu geben, um diese Fundgrube der Belanglosigkeiten nicht gänzlich verwaisen zu lassen. Und weil das so ist, und weil ich als Katholik ja sowieso immer über solche Sachen nachdenke, und weil in den meistens bloggistanischen Blogs Freitag ja auch Listentag ist, gibt’s heute:

10 schlimme Dinge, die passieren könnten, wenn ich masturbiere!

(Was wiederum nichts damit zu hat, daß ich in der Frühphase meiner Pubertät wirklich daran geglaubt habe, daß etwas schlimmes passiert, wenn man Masturbiert…)

1. Im Nachbargarten verbrennt sich jemand (beim Versuch die Wurst wieder rauszuholen) an einem Stück Buchenholzkohle den Zeigefinger.

2. Im Rollokasten des Wohnzimmerfensters knabbert ein Wespenrüde versehentlich an einem Stück Asbest, wird darauf hin ganz high, und führt unabsichtlich den “Komma hier, Jungs, lass uns genau hier ein großes Nest bauen!”-Tanz auf.

3. Die Stadt Siegen beschliesst, sämtliche gastronomischen Einrichtungen nach 17 Uhr zugereistenfrei zu halten, um die Siegener Mundart und die mentalitätsbedingte schlechte Laune nicht zu gefährden.

4. Das Land Nordrhein-Westfalen beschliesst mit Bayern zu fusionieren.

5. G. könnte anrufen, und mich bitten, ihm zu erklären, wer die junge, sexy aussehende Frau war, mit der er sich vorletzte Woche fast drei Stunden angeregt unterhalten hat.

6. In der Wohnung neben mir beschliesst jemand, ein Loch in eine Wand zu bohren, um dort ein Ölportrait seiner Großmutter aufhängen zu können. Er trifft eine Stromleitung, und wird mit voller Wucht aus dem Fenster geschleudert, kracht aus dem dritten Stock auf ein Kurierfahrzeug, das eigentlich auf der Durchreise nach Berlin war, um den ultimativen, alle bundesdeutschen Probleme lösenden Steuerreformentwurf im Kanzleramt abzuliefern. Das Fahrzeug explodiert.

7. Der Joghurt wird schlecht.

8. Die No Angels gehen mit eigenen Songs auf Reunion-Tour.

9. Einer meiner Bandkollegen beschliesst eine Solokarriere in einer Angelika-Milster-Coverband zu starten. Er singt.

10. Ich werde blind!

Real punk fatigues.

simon und garfunkel

Nein, das da ist nicht die Simon & Garfunkel-Coverband, das da ist Ted Leo nebst bärtigem Bassisten, und ich bin nicht erst seit gestern erklärter Über-Fanboy des kleinen Rackers mit der schnellen Gitarre und der hohen Stimme. Und seit gestern weiß ich, daß ich nicht der einzige Fanboy bin, denn da gibt’s anscheinend ein wunderbares Forum, von dem ich bisher nichts wusste, und in dem ich eben erst gelesen habe, daß der Mann an einem neuen Album werkelt, und da gibt’s einen Verrückten, der sämtliche Fernsehauftritte und Demos von Mr. Leo zum download anbietet, und nebenher eine Art Guide to the man who looks like Ben Stiller avec Segelohren hegt und pflegt. Was mich wiederum verärgert hat, denn wenn ich gewusst hätte, daß dort steht, daß Mr. Leo in “Little Dawn” unglaubliche 149 Mal hintereinander weg “It’s alright” singt, dann hätte ich mir die Mühen des Nachzählens avec Strichliste auch sparen können. Und ja, wenn ich heute was empfehlen müsste, dann die beiden Auftritte in der Conan O’Brien Show. Und alle Platten sowieso. Und überhaupt Ted Leo.

Faux punk fatigues.

Ginge ich nach der zerschundenen Haut auf meinen Händen, den blauen Flecken auf meinem linken Oberschenkel, dem Muskelkater im gesamten Oberkörper und den unbarmherzigen Schmerzen im Nacken, war dieses Wochende letztlich doch kein Doppelkonzertwochenende, sondern ein Boxkampf gegen den kompletten “Aushang” eines industriellen Schlachthauses, ein Jogginglauf über eine befahrene Autobahn oder irgendwas vergleichbar martialisches. Und dabei müsste man doch eigentlich davon ausgehen, daß Konzerte eher harmloser Natur sind, zumal ich als Keyboardclown ja sowieso einen relativ unanstrengenden Job habe - meint man zumindest, denn Bühnenklamotten, die sich nach nur 10 Minuten so anfühlen, als sei man durch einen Abwasserkanal gelaufen, sagen etwas ganz anderes aus…

Der Reihe nach: Siegen, eigentlich kein Pflaster, das man bespielen möchte, und dennoch lässt man sich immer wieder drauf ein, in der Hoffnung, es könnte ja doch irgendwie besser werden. Gut war es dennoch, auch wenn ich mittlerweile der festen Überzeugung bin, daß Läden, in denen man Dinge wie Kabel und Mikrofone nebst dazugehörigen Ständern selbst mitbringen muß, und die dann auch noch kein Catering und als einziges Backstagebier “Oettinger” anbieten, keine vernünftigen Spielstätten sein können. Und wenn dann auch noch ganz kurzfristig bekannt wird, daß parallel zum Konzert das Sommerfest der Uni stattfindet, darf man sich auch nicht wundern, wenn da höchstens eine handvoll Menschen zugegen sind. Macht aber nix, weniger kann auch mehr sein, und die lieben Hörfrösche, die wegen uns kamen, haben ordentlich mitgemacht. Die im Zugabenteil hingerotzte Coverversion von “Ca plane pur moi” hat sogar einige dicke Grinser in dünne Gesichter zaubern können, und spätestens dann weiß man, daß man trotz aller widrigen Umstände eine gute Show abgeliefert hat.

Am nächsten Morgen dann, mit Oettinger-Schädel, totem Tier im Mund, Feutchtigkeitscreme in der Fresse und einem völlig desolat aussehenden Bassisten nebst hellblauem Kuschelkissen im Gepäck, folgte die Abreise nach Leipzig, in die altehrwürdige Moritzbastei. Die Fahrt war hitzebedingt die Hölle, und letztlich waren es Highlights wie die Plattenbaukaskaden von Jena Lobbeda, die Raststätte “Krachgarten” und das widerlich riechende Lamacun von Herrn B., die uns wach und frisch hielten. Leipzig selbst hingegen, oder vielmehr die dortige Baustellenatmosphäre, war Anfangs ziemlich ernüchternd. Und wenn man dann auch noch über die eigene Orientierungslosigkeit stolpert, weil man direkt vor einer Sparkasse parkt, und dann ca. eine kleine Innenstadtumrundung macht, weil Herr Sportraucher eine Sparkasse sucht, wird die Laune nicht unbedingt besser.

Was sich jedoch schlagartig änderte, als wir die Moritzbastei betraten: Nicht nur, daß in Leipzig verdammt viele verdammt gutaussehende junge Menschen leben, was ja dann per se schon die Laune hebt, wenn man aus einer Stadt kommt, die sich selbst nicht leiden kann - nein, es ist dann auch noch eine wahre Freude, wenn man seinen Bandnamen am Eingang der Moritzbastei in großen, weissen Lettern herab leuchten sieht. Da wartet es sich dann auch leichter, wenn man drei Stunden zu früh ist. Und mit Backstagebier vergeht die Zeit sowieso schneller, zumal es in den zum Verlaufen einladenden Kellergewölben der Bastei allerlei zu entdecken gab: Kerker neben dem Klo, komische Gäste, die wie Geister auf der Suche nach Kirschkuchen durch die Katakomben schlichen, furiose Schülerbands mit nicht enden wollendem Set, Hinweistafeln mit unserem Namen drauf, Securitytypen, die Urinale blockierten, und eben allerlei Zeugs.

Nach drei Stunden und einer angebrochenen Kiste Ur-Köstritzer tauchte dann unsere “Bandbetreuerin” auf, die ich in Ermangelung eines gut funktionierenden Namensgedächtnisses jetzt der Einfachheit halber mal Adidas nenne, und die ab da unser Guide durch die Bastei und den dazugehörigen Abend sein sollte - was man als noch unbekannte Band an der Schwelle zu was auch immer auch noch nicht kennt. Menschen die sich um einen kümmern, und von Bier über Handtücher bis hin zu Gaffa-Tape alles besorgen, was man möchte. Ebenso bedacht agierten auch die lustigen Typen von der Technik, die wirklich (bis auf die Instrumente, das gab es bisher nur in Köln) alles auf- und abbauten, was man brauchte und nicht mehr brauchte, und sogar bei der Bühnendeko mithalfen, was ja normalerweise dann auch ein Kackjob ist, den keiner gerne machen will. Und dann steht man da zu dritt, auf seiner großen Bühne, geniesst beim Soundcheck schon den phänomenal guten Monitorsound, und ahnt, daß es eine Katastrophe wird, wenn keiner kommt…

…und es wurde eine Katastrophe, weil keiner kam. Gut, da waren vielleicht 20 sexy People, plus noch ein paar Durchläufer, die mal eben guckten, sich aber wahrscheinlich dann auch irgendwie deplatziert fühlten, weil es so leer war, und deshalb wieder entschwanden - Biergartenwetter lässt grüssen. Und unsere Bandbetreuerin nebst Freundin, die laut eigenem Bekunden entgegen sonstiger Gewohnheiten vorne stand, obwohl sie das sonst nie tut. Aber das ist dann letzlich auch das schöne: Es ist wesentlich einfacher, eine große Meute zu begeistern. Wenn man es jedoch schafft, (trotz Mikrophonausfällen, einem peinlichen Spiel, bei dem es eine CD und ein Backstagebrötchen zu gewinnen gab, und der Tatsache, daß mein Keyboard ein paar mal ausfiel, weil ich mich hinter den Tasten ein wenig zu brachial aufgeführt habe - ich sag nur “geschmeidig wie ein Medizinball!”), eine kleine Meute zu begeistern, dann ist das weitaus befriedigender, als einen großen Haufen partywilliger Partypeople zu bedienen, die sowieso für jeden Mist zu haben sind.

Und dennoch fragt man sich natürlich, ob es sich überhaupt lohnt. Der ganze Streß für so wenig und doch so viel. Und wir sagen da immer noch: Ja, es lohnt sich. 18 von 20 haben sich gefreut und fanden es gut und schön, zwei waren doof und Soziologiestudentinnen, die sich eigentlich nur im Vorfeld gefreut hatten, weil sie die großkotzige Ankündigung im Programmheft total sexy, unser Set danach jedoch eher inhalts- und substanzlos fanden. Was nicht schlimm ist, denn man muß sich dann im Umkehrschluß auch mal fragen, warum solche Leute das komplette Konzert durchhalten - unsereins geht ja prinzipiell nach zwei oder drei Songs, wenn etwas irgendwie scheiße ist, und wartet nicht noch den Schluß ab, nur um sich dann den Bassisten der Band zu greifen, und ihm die Meinung zu geigen.

Und der Rest des Abends? Backstageschmierereien irgendwo zwischen Max Goldt und 200 Sachen, eine Fast-Prügelei mit einem verkorksten Stühlerücker, Drum’n'Bass-Gezappel mit Adidas (was wiederum auf Unverständniß bei der Rockfraktion dieser wunderbaren Band traf, aber zu Tool kann ich nun mal nicht…), Softeis mit Wodka aus komischen Plastikbechern, eine Kneipe, die um 7 Uhr morgens noch Würstchen und Steaks vom Grill grillt, eine kleine Polizeirazzia, jede Menge nette Menschen, die Fahrräder klauen und trotz Wohnort Leipzig absolut Ortsunkundig sind, fremde, sich seit 2 Minuten kennende Männer, die plötzlich knutschen, Konzert-DVDs in fremden Altbauwohnungen, und definetly no sleep ’til Siegen - denn ich bin ja immer noch der Meinung, daß man eine Stadt nur dann richtig gut kennenlernen kann, wenn man eine Nacht mit ihr durchgemacht hat. In Leipzig geht das…

Und allein dafür lohnt sich schon der Ausflug nach Leipzig - auch wenn ich es immer noch nicht begreifen kann, daß wir ausnahmsweise mal nichts kaputt gemacht haben, und daß Gänsehaut im Osten “Broilerkutte” heißt…

Spuren von Sex.

Die da heute Abend noch in der Provinz, dafür dann morgen Abend in Leipzigs Moritzbastei ab 21 Uhr oder so.

-/–

Die Headline dieses Eintrags hat Bildzeitungsniveau. Das kommt nicht von irnzwoher, denn die letzten Tage waren sowas von Bildzeitung, daß ich mich am liebsten selbst wegschmeissen würde. Und nein, ich meine damit nicht an Verkehrschildern hängende Einkaufswagen oder falschrum in die Tasche gesteckte, offene Bierflaschen, sondern schlicht und ergreifend ominöse Erlebnisse wie die Sache mit dem 15jährigen Jugendlichen, der beim Coverbandhappening gleich von drei Polizisten über den Platz geschliffen wurde, obwohl er nicht derjenige war, der den Feuerwerkskörper gezündet hat. Riot in the dorf…

-/–

Man müsste mehr Zeit haben. Man müsste übriggebliebene Zeit einfach in eine Tasche stecken, und nach Bedarf rausholen können. Man müsste wiederum den Dingen, die einem die Zeit stehlen, nach belieben und bedarf in die Fresse hauen können. Das wäre schön.

-/–

Eine um 2 Uhr Nachts eintrudelnde Kunden-E-Mail, in der ich gefragt werde, ob ich heute um 10 Uhr Zeit hätte, ist ein untrügliches Indiz dafür, daß manche Menschen ein noch schlechteres Zeitmanagement haben, als ich. Und meins ist schon ungefähr so ausgeprägt wie das eines Pudels.

-/–

Wenn man mal nichts weiß, sollte man trinken.

-/–

Konzepte die ich nie verstehen werde: Jähzorn, Becks mit Limettengeschmack, Coverbands

-/–

Nachdem Herr Waldar kürzlich auf den genialen Plattentitel “Blitzkrieg Pop” hinwies, fiel mir auf, daß es auch Songtitel gibt, die man besser nicht kombinieren sollte: Smells like a virgin.

!

Aussenpolitik.

There is no fucking you,…

there is only me.

I love METRIC.

Abperlen.

Und ganz tief unten in der Stimme schwingt die schlechtgelaunte Stimmung mit. Zu offensichtlich, um überhört zu werden. Und für einen kurzen Moment verkrampfe ich, und grinse dann plötzlich, weil ich denke: das ist nur Deine verfickte Stimmung, nicht meine.

Das meint man also mit “abperlen”.

Geheimnotizen Isaac Newtons entdeckt.

Jep, ich hab sie für 22 Pfund ersteigert, und SpOn hat mal wieder keine Ahnung…

22.6.1663

Gestern Abend noch auf ein Guinness im Pub gewesen. Zu später Stunde Livemusik von einer komischen Band namens Coldplay gehört. Am Nebentisch aufgeschnappt. wie jemand sagte, daß er nicht verstehen könne, wie man aus so einer Scheiße Geld machen kann.

23.6.1663

Sehr unruhig geschlafen, weil mich der Gedanke nicht losgelassen hat, von wegen Scheiße und Geld. Auf die Straße gegangen, und die Unterschicht in den Nebengassen aufmerksam bei der Verrichtung des Stuhlgangs studiert. Feststellung am Rande: Scheiße fällt immer nach unten.

24.6.1663

Den Erbschmuck meiner Haushälterin eingeschmolzen und mit den Resten des gestrigen Essens zu mir genommen – in der Hoffnung, daß dies meinen Stuhlgang verändern könne. Seitdem starkes Bauchdrücken und Verstopfung. Elise, die Haushälterin, hatte einen kleinen Tobsuchtsanfall. Nebenbei die feststellung gemacht, daß das gute Prozellan meiner Mutter immer nach UNTEN fällt, wenn es gegen die Wand schlägt.

Die alte Schnappe vor die Tür gesetzt.

25.6.1663

Immer noch Verstopfung. Das alchemistische Experiment scheint fehlgeschlagen zu sein, und langsam zweifle ich an der These, man könne aus Scheiße Gold machen. Heute früh dann, kurz nach dem Ausfstehen erstmal Kippe geraucht und Kaffee getrunken - auf nüchternen Magen. Weder Stuhl noch Gold noch Geld im Stuhl, dafür aber die Festellung gemacht, daß meine Hose nach UNTEN fällt, wenn ich den Knopf öffne. War so begeistert über die Feststellung, daß ich das auch auf der Straße bei einigen Versuchsobjekten ausprobiert habe, weil ich wissen wollte, ob es mit Röcken und Korsagen auch funktioniert…

Die Nacht im Knast verbracht.

26.6.1663

Immer noch Verstopfung. Der Knast-Doktor hat mir Äpfel empfohlen, die würden “treibend” wirken. Habe jedoch kein Geld mehr, da die Kaution sehr hoch war. Wenn ich doch endlich den Schmuck aus meinen Verdauungstrakt loswerden könnte! Ein Teufelskreis. Vielleicht heute Nachmittag beim Nachbarn mal unter den Apfelbaum setzen…