Trunken und genau, Homeedition.
Aud volliges Unverständnis stossen. Im Ernst. Frustrierte 55jährige verlieben sich nach 7 Jahren in frustrierte 27jährige, und Du sitzst genau dazwischen, bist villeicht kurz davor, Dich wenn überhaupt zu veknallen, versuchst das alles vielleicht zu verstehen, verstehst es aber nicht, und endest mit zwei frustrierten 20jährigen irgendwo bei Bier, Wasser und Krümeln am Tresen, und fragst Dich dann, wieso Du Dir überhaupt einreden konntest, jemals frustriert gewesen zu sein, wenn doch jeder wesentlich frustriertrer ist als Du. Sie scheinen alle Frustration zu atmen, und Dir in den unpassendstens Momenten vor die Füsse zu kotzen. Und just in dem Moment denkst Du: Wie frustrierend ist das eigentlich, jetzt gerade ich zu sein, und nicht wer anders woanders. Und dann denkst Du: “Ich hatte mal einen Klassenkameraden, der hieß Anders!”, und Du weißt, egal wie bekloppt Du in Deiner emotionalen Infrastruktur auch sein magst, im Gegensatz zu den anderen bist Du normal.
Mal ernsthaft völlig vulgär um 5 Uhr Morgens besoffen hingerotzt: Ihr mit Eurer hausgemachten Emoscheisse, Ihr seid es doch selber schuld. Fick doch Baby Melanchlolie, die hat man sich doch eh selbst ins Haus geholt. Und Türen kann man immer irgendwie verriegeln.
p.s. Liebe Exexexexexs, Ihr habt alle recht gehabt, das Leben ist eine Scheibe. Und auf meinem Grabstein wir tatsächlich irgendwann “Ich bin’s schuld!” stehen. Wahlweise auch “Der nächste bitte”, aber das ist beim Nuhr geklaut, das gibt Ärger bei den Erben. Apropos Erben: Nie wieder Kinderhefte gestalten. Sucks. Realy. Aporpos “Realy”: Beim Kampf um Zirkus oder Sparkasse bin ich anscheinend der kontoauszugdruckende Löwembändiger.
p.p.s. Besoffen bloggen ist auch irnzwie arsch,


19. November 2005 um 12:06
Besoffen bloggen, das hat aber schon was. Besoffen e-Mails schreiben auch. Flutscht wie ein Neugeborenes, so glitschig und frisch ist das. Ich bin übrigens einverstanden: die Frustrierten und die Bitteren, mit denen ist nicht gut Kekse essen. Dann doch lieber besoffen bloggen.
19. November 2005 um 16:04
Oha, das gibt nen dicken Kopp. Aber mal im Ernst, diese Gendanken hatte ich auch schon mal, besoffen und zu etwa der gleichen Uhrzeit. Mir geht das Gejammer und ständiger Frust auch tierisch auf den Keks.
19. November 2005 um 20:25
Aber wenn man zumindest Leute hat, die es “ja soo viel schlimmer haben als du”, dann kann man doch recht selbstbewusst in den Spiegel schauen und denken:
“Man bin ich ein Glückpilz!”
Ist doch alles nur Ansichtssache?
Achja:
Besoffen Bloggen/Chatten/Mails schreiben ist das beste was man machen kann.
Ohne Hemmungen drauflos.
Und für die Rechtschreibfehler ist denn der Thesaurus zuständig.
Tolles Programm… ;) (Also der Thesaurus unnd dein momentanes Blogging).
20. November 2005 um 21:45
Ich hab zuerst “Homo Edition” gewundert und die ganze Zeit nach dem Gay Content gesucht. Man kann nicht alles haben.
20. November 2005 um 21:46
äh, gelesen. nicht gewundert. scheiß rotwein.
22. November 2005 um 23:07
grossartig.
25. November 2005 um 11:49
habn tipp für dich: http://www.frustriert.de schreibs einfach nieder. her mit deinem frust!
16. Dezember 2005 um 20:10
Jaaa, verknallen ist schon ´ne Scheißsache. Verlieben ist noch dümmer. Aber immerhin hat man einen Grund, zur Flasche zu greifen und sich härteren legalen Drogen hinzugeben. Und dann kann man alles mögliche tun, am Ende kann man sich ja entschuldigen und sagen, man sei betrunken gewesen. Kurzum, ein Hoch auf den Alkohol und den Frust! Und die depressive Musik.