Liebste Frau B.

Ich bin zwar beit wie ein Lurch, aber She wants Revenge sind trortz aller Sexualität ein großangelegter, Fred Dutrstscher Drecxkshype, den man nicht unterstützen darf. Glauben Sie mir das ausnahmsweise mal – es geht um Indie-Kredibilität!!! (Drei Ausrufezeichen sind kein Deutsch, aber ich bin ja auch nicht aus Schland, und ich sach nur 1 zu 1 an der Stelle, buäh!….


 
 
 

11 Kommentare zu “Liebste Frau B.”

  1. ker0zene
    18. Juni 2006 um 09:32

    Glaub ich Ihnen aufs Wort!

  2. wilson
    18. Juni 2006 um 13:08

    Buäh ?
    Also ganz ehrlich: Ich kann das nur abstammungstechnisch verzeihen wenn man gestern für Italien war (also Dir verziehen). Ansonsten musste man für die U.S.A. sein. Warum ?

    - Die Squadra kann besser liegen als spielen. Selbst Rempelstilzchen Gattuso.
    - In Südamerika lernen Schiedsrichter nichts über passives Abseits (2:1).
    - Kampfgeistmäßig 1000 : 0,001 für die USA.
    - Schiedsrichterentscheidung gegen Mastroeni zu hart.
    - Hässlich das gegen McBride. Ellenbogen. Pfui.
    - Hochgejubelter Favorit macht nichts aus zahlenmäßiger Überlegenheit.
    - Pseudo-Tiffosi am Mainufer “Affanculo USA”.

  3. Martin
    18. Juni 2006 um 15:47

    wilson: Der ORF-Kommentator hat das Abseits beim nicht gegebenen 2:1-Treffer so erklärt: McBride mußte den Fuß heben, damit der Ball durchgeht - also hat er quasi “eingegriffen” … total logisch, oder? ;)

  4. wilson
    19. Juni 2006 um 12:32

    Danke Martin,
    damit bringt der ORF durch Dich Licht ins Dunkel *g*. Ich hätte dem Schiri gerne mal ein “Eingreifen” gezeigt…

  5. moira
    19. Juni 2006 um 21:49

    um noch mal zu she wants revenge zurückzukommen - ich sehe das alles ja nicht so dramatisch.

    natürlich ist da etliches zusammengeklaut, das merkt man schon beim ersten anhören (man nehme
    moll-lastige musik, monotonen gesang mit nur angedeuteten melodiebögen, texte mit deutlich sexuellen bzw. sm-anklängen, hier und da eine geschickt eingestreute basslinie und ab und an modernere elektro-einsprengsel à la fischerspooner u.ä.).

    und auch der hintergrund - dass es sich eben um das projekt zweier langjähriger musiker bzw. djs (mit natürlich fundierten kenntnissen der aktuellen trends) handelt und eben nicht eine gewachsene band - spricht für sich. hinzu kommt die verbindung zu fred durst (der sich solch eine gelegenheit natürlich nicht entgehen liess, wobei die “band” natürlich auch hätte ablehnen können) und die eher peinliche hintergrundgeschichte (so denn wahr) zum “tear you apart”-video, und es stellt sich in der tat ein etwas schaler beigeschmack ein.

    fakt ist allerdings auch (zumindest in meinen augen), dass hier einfach sehr gekonnt geklaut wurde (und auch nicht wirklich versucht wird, das zu bestreiten). zumindest einige der stücke funktionieren tatsächlich, sind sowohl auf der tanzfläche wie auch für sich gehört erstaunlich gut gemacht. auch wenn sie, was die vielschichtigkeit und komplexität sowie die qualität der texte anbelangt, natürlich bei weitem nicht mit bands wie interpol, geschweige denn joy division mithalten können. dennoch höre ich sie mir - so sehr man auch kommerz schreien kann (doch wer nie kommerzielles hört, werfe den ersten stein) und mir wahre independent-musik auch grundsätzlich lieber ist - wirklich gerne an. und würde sie mir auch live ansehen - vielleicht auch deshalb, weil ich neugierig bin, wie weit es mit ihrer credibility nun wirklich her ist.

    aber gerade im hinblick auf joy division und ian curtis und seine genialen, aber hörbar tatsächlich verzweifelten lyrics, habe ich (sosehr ich diese band und ihre musik auch liebe) mit dem begriff der credibility in ihrer letzten konsequenz doch so meine probleme.

  6. Herr Shhhh.
    20. Juni 2006 um 11:57

    Schöne, lange Abhandlung.

    Bei mir kommt das unabhängig von allen Durst- und Plagiats-Verbindungen so an: She Wants Revenge sind die erste Band seit Nitzer Ebb, mit der sich auch Hardcore-Depeche Mode-Fans anfreunden können (und anscheinend wollen), und da ich als ehemaliger Hardcore-Depeche Mode-Fan genau weiß, wie furchtbar eng der musikalische Horizont eines typischen Hardcore-Depeche Mode-Fan sein kann, kann ich generell nichts von She Wants Revenge halten.

    Ab davon: Joy Division, New Order, Interpol, Radio 4, dann Editors, Boy Kill Boy (als Maximo-Parksche Annäherung an die Editors), dann ganz lange Zeit nix, und dann erst She Wants Revenge – um hier mal die Hackordnung zu wahren, doo!

  7. moira
    20. Juni 2006 um 12:21

    die begründung klingt natürlich logisch und akzeptabel (wobei man da neben nitzer ebb wohl noch front 242 nennen könnte, oder?).

    und die reihenfolge könnte ich auch unterschreiben. : )

  8. Herr Shhhh.
    20. Juni 2006 um 12:26

    Sicher auch Front 242, Frau Moira, und in begrenztem Rahmen dann die aktuelleren Vorband-Ausläufer Client und Goldfrapp, aber da dann wahrscheinlich auch nur wegen der Labezugehörigkeiten. DM-Fans sind schon 1 bekloppter Haufen.

  9. moira
    20. Juni 2006 um 12:31

    oh ja. : ))

  10. ingeborch
    23. Juni 2006 um 08:53

    Don’t drink and blog.

  11. Frau B. (aber offenbar eine andere)
    21. Dezember 2006 um 14:58

    …und ich dachte, das geht gegen mich. Puh. Interessanter Zufall, zumal ich die Mittwochs ja auch auf meiner Myspace-”Freunde”-Liste führe. Und SWR mag.

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