Monatsarchiv für März 2007

 
 

Wortkotze.

Dieses Klassik-Geschwafel der sogenannten Musikjournalisten, Schriftsteller, Chefredakteure und Mitherausgeber, die es noch nicht mal schaffen, eine E-Mail mit zwei kleinen Textkorrekturen so zu formulieren, dass man nicht erst eine halbe Abhandlung über Nikisch und Motetten lesen muss, um die eigentlich Information zu bekommen.

Viel nerviger…

…als die Echo-Verleihung an sich, sind dann doch die, die sich danach darüber aufregen, wie nervig die Echo-Verleihung war. Als hätte man Sonntag Abend keine Option gehabt.

(Und nein, auch wenn uns die Industrie das glauben lässt: Katie Melua hat nicht die meisten Platten verkauft. Immer daran denken: Menschen, die ihr Leben mit der Vermarktung von Plastikscheiben verdienen, nehmen es mit der Wahrheit auch nicht so genau, wenn es denn dem Absatz dient.)

GANZ GROSSE WORTE!

“They just don’t get it. They sell plastic discs.”

(T. Reznor)

Deutschskills. Grundlagen.

“Unsere Unternehmensphilosophie basiert auf einer kreativen Grundhaltung,
die wir als Fundament unserer Leitgedanken betrachten.”

(Textentwurf für einen Unternehmens-Leitfaden.)

Arm = 2007…

…über Einträge von 2006 stolpern, die Situatives aus 2005 in einen armseeligen Verschwesterungs-Kontext setzen.

(Einträge von armen Lichtern, die x Leben mit x Personen auf einmal führten. Situatives, dass in keinen erkennbaren Rahmen passt. Ein Kontext, den man sich so und so und so zusammendeuten kann. Wäre es nicht so lachhaft, würde es nicht jucken.)

Die Frage ist…

…ob es etwas zu bedeuten hat, wenn man Trent Reznors halbvolle Wasserflasche an die Schulter geschmettert bekommt, und einen immer noch nicht abgeklungenen tiefblauen Fleck davonträgt.

Mit Spex, bitte.

Im Editorial den “Ok, ich geb Dir eine Chance”-Bonus verspielt. Mit “Secret Mommy” als Album des Monats den Bonus wieder gewonnen. Mit den bei Wikipedia abgepinnten Infos zum Berliner Rap-Underground wieder alles versemmelt. Oh Spex, ich wollte ja nicht per se unken, aber so wird das nix mit uns.

(Ok, das Glossy-Cover hat den Vorteil, dass man die Wasser- und Urin-Flecken der Toiletten-Lektüre besser wegwischen kann.)

Gefühlsecht.

So müssen sich die kleinen Mädchen vor den T.H.-Konzerten fühlen. Da bin ich mir ganz sicher.

Manche Web-Sätze…

…dank Apfel-W, Apfel-W, Apfel-W und Apfel-W nicht zu ende lesen müssen ist ein gr0ßer, neuzeitlicher Komfort für’s Gehirn.

“Ich bin immer für Dich da, wenn ich Dich brauche.”

(Bohlen-Sprüche, die tatsächlich mal was taugen.)