Nachtrag NIN, Teil 2.
Was man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen muss: Vor nicht mal 48 Stunden hat Herr Reznor einen neuen Song mit seiner neuen Liveband fertig gestellt, kurze Zeit später sitzt Produzent Alan Moulder bereits vor den Reglern, mixt und master das Teil, unterdessen bastelt Hausgrafiker Rob Sheridan in Photoshop ein digitales Cover zusammen. Gestern Nachmittag geht das Teil an die Radiostationen, mit dem Hinweis “Kostenlos, Download, spielt das”. Und sie spielen es.
Gut, der Name Nine Inch Nails hat da natürlich eine stereoid-artige Wirkung, aber dennoch: Dieses ganze Promokacke, dieses zurückhalten des “Finished Products” bis dann auch die letzte Waldpostille endlich ein Promoexemplar hat, alle bemusterten Medien quasi gleichgeschaltet ihre Stories bringen, und die Händler das Ding endlich im Regal haben, das wurde hier gerade ad Absurdum geführt.
Und nicht nur das: Im Zusammenhang einer solch komprimierten Veröffentlichungtaktik hat das Wort “Leak” keine Existenzberechtigung mehr. Der Song ist einfach da, aus dem Nichts aufgetaucht, und man kann ihn sofort haben, ohne die üblichen illegalen Kanäle nach der einen Kopie durchwühlen zu müssen, die irgendjemand zwischen Künstler und Presswerk “versehentlich” ins Netz gestellt hat.
Wenn das jetzt wenigstens alle so machen könnten! (Nicht “würden”, nein, “könnten”).


23. April 2008 um 21:21
Nine Inch Nails brechen Geschwindigkeitsrekord…
Von Nine Inch Nails gibt es schon wieder Neuigkeiten. Eine digitale Single hat das Licht der Welt erblickt, und das in Musikbusinesszeit gemessen nahzu unglaublicher Geschwindigkeit. 24 Stunden. “Nine Inch Nails has released a new single, “Disc…